Zurück an Bord nach einem Besuch in der Schweiz, konnten die offenen Punkte angegangen werden.
Argentinien bleibt herausfordernd … sobald man etwas von Menschen oder Firmen braucht.
Die Yachtclub Madera ist keine Marina welche Arbeiten erlaubt, die bestellte Schweisser Firma wurde abgewiesen. So bleibt der Heckkorb offen.
Rafael ist jeden Tag gekommen und wir haben Stück für Stück die Pendenzen abgearbeitet.
Leider musste die Rettungsinsel das erste Mal gewartet werden. Die einte Offerte von Mar del Plata belief sich über $700 und die zweite von Buenos Aires über $250. Bei der Rückfrage nach, ob das mitgesendete Inventar beinhaltet ist, haben dies beide bestätigt. So wählten ich leider diese in Buenos Aires und wir verpassten ein gutes Wetterfenster. Die Firma ist 1 Stunde per Uber entfernt. Dort angekommen wird die Insel aufgeblasen und sogleich wurde ein Preis $1000 genannt. Alle Versuche dies gemäss der Offerte mit 10% plus zu belassen … die Reaktion …. haut ab mit eurem Scheiss.
Eine Woche später wurden wir ein weiters Male geschockt, die Hülle war zerkratzt und das Wartungshandbuch war in der Insel. Im Uber stellten wir fest … 3 Produkte besitzen nur 1 Jahr Gültigkeit. Alle Inventionen nützen nichts, zum Glück legte eine mit Drogen beschlagnahmte Yacht hinter uns an. Die Prefectura war an Bord und schon bald habe ich die verbrannten Kabel am Motor ausgetauscht und wir haben Mate getrunken. Am nächsten Tag war der Boss anwesend und dieser rufe sogleich diese Firma an. Das Wartungshandbuch kommt aus der Insel und die 3 Produkte wurden getauscht. (viva Argentina) Rafael spritzt und malt die Rettungsinsel neu.
Auch bauen wir die Sleipner Hydraulikpumpe wieder ein (neu mit 2 fehlenden Kugellager) und entlüften ewig die Anlage
Rafael konnte den Botschaft Mitarbeiter Eduarado begeistern und er kommt mit nach Mar del Plata.
Zu dritt legen wir am 22.4. in Yachtclub Madera ab und müssen warten bis die Drehbrücke öffnet.
Als wir den Schifffahrtskanal verlassen haben, setzen wir alle Segel und nehmen die 330sm in Angriff.
Am nächsten Morgen beginnen Problem mit dem Autopiloten und den ganzen Tag segeln wir. Am nächsten Morgen streikt das Ruder komplett und wir montieren die Notpinne und am Nachmittag entlüften wir die Hydraulikanlage für 2 Stunden, das Ruder funktioniert wieder.
Der Wind bläst bis 30kn und die Wellen nehmen stetig zu und erreichen bis 3m. Auch der Schwell ist von der Richtung Mar del Plata bremst uns. Der Wind und Schwell drehen langsam auf vor Wind Kurs.
Während der letzten Nacht versagte das Ruder mehr und mehr wir machten mehrere Pirouetten …
Gegen Mitternacht installierten wir wieder die Notpinne.
In der Nacht legten wir uns an die Boje von Mar del Plata. Noch am Morgen verliessen Rafael und Eduardo Sagarena mit dem Dingi der Marina.
Es war trotz der riesigen Probleme eine absolute fantastische Crew, wir haben gut gegessen und viel gelacht.
Die Prefectura stresst per Funk und ich melde, wir haben 24h Zeit.
Am Nachmittag kommt die nächste Front … 40kn Wind … als am Abend der Wind nachgelassen hatte, habe ich mein Dingi gewassert.
Ich finde ein Restaurant und melde ich bei der Prefectura an.
Als ich zurück zur Marina kam, meinte der Security Guard es gibt keine Sagarena in dieser Marina. Es gibt 4 Marinas in MdP und sollte ich in einer anderen Marina melden.
Die nächste Marina meinte … no entiendo … ich rufe Andrea an und Sie spricht mit ihm mit perfektem Spanisch … ich verstehe nicht … ich verlasse wütend diese Marina und gehe zur nächsten.
Diese meint … sie sind eine Motorboot Marina und die Boje gehört der ersten Marina. Bei ersten wieder angekommen, verlange ich den Chef …. der quasselt mir den Kopf auf französisch voll und ich darf nun in die Marina. Beim Anlegeplatz vom Dingi angekommen, fehlt das Dingi.
Das gibt doch nicht … jemand hat dies gelöst … viva Argentina … es treibt zum Glück noch in der Marina… 15 min konnte ich es einfangen.

The previous Finnish owner of Sextett said that cruising is maintenance under way. How right!
Greetings from Baotić marina, Trogir, Croatia. Delayed by extreme heat wave in Adriatic, soon on the way to Venice.
LG, Richard