Ilha Grande, der nächste Stopp nach Rio de Janeiro Urca Marina.
Endlich einmal schwimmen, endlich Natur wenn auch Ausflugsboote die Bucht von Praia do Pousa anlaufen. Wir wandern über den Berg zur Praia De Lopez Mendes. Der Atlantik zeigt hier seine Wellen, seine Ebbe und Flut. Nicht umsonst steht hier das Häuschen der Baywatch. Ein Strand von 2,4 km Länge mit feinstem quietschendem Sand unter den Füssen.
Ein Paradies für Surfer und Touristen welche ab der Mittagszeit sich über den Berg bewegen.
Für die Weiterfahrt umfahren wir Ilha Grande westlich um einen weiteren Stopp in Saco Dois Rios ein zu legen.
Leider können wir diese genialen Inseln nicht weiter genießen, die 60 zusätzlichen Tagen laufen langsam aus.
In der seichten Bucht von Paraty fällt der Anker. Ein nettes quirliges Städtchen mit Versorgungsmöglichkeiten. Bunte Ausflugsboote zieren das Ufer welches bei Flut ohne Wellen gerade noch trocken bleibt. Dafür laufen die Straßen voll mit Wasser. Wer keine nassen Füße möchte kann die dafür ausgelegten Bretter zum Überqueren der Straße nehmen.
Nach einer Nacht im seichten und trüben Wasser verlegen wir in die Marina Pier 46. Es ist warm, wir wollen Duschen, Wäsche waschen und die Annehmlichkeiten des bequemen Aus und Einstieges in das Boot haben. Zuvor betanken wir das Boot.
Wir lassen die Durchfahrt von Florianópolis mit den beiden Brücken aus und nehmen Kurs auf einen Ankerplatzt (Praia do Sobrado) südlich von der Insel Florianópolis.
Das viel gepriesene Florianópolis, welches wir mit Uber besuchen, lässt uns erschrecken. Ist das noch Brasilien? Die Architektur ist eine undefinierbare Mischung, die Stadt selbst ist für uns persönlich nicht attraktiv – gut es ist Karneval – und selbst dies reist es nicht raus.
Am nächsten Tag laufen wir aus Richtung Praia Sino (Ilha de Sao Sebastio) und ankern auf 8m. Der letzte Daysail ist As Ilhas Norde. Praia do Mar Casado (Santos) ist die letzte Möglichkeit zum Festmachen vor Rio Grande, welches 290nm entfernt ist. (Sail=180nm, Motor=106m)
Dies ist der letzte Halt in Brasilien, Rio Grande ist auch die letzte Möglichkeit des Ausklarierens aus Brasilien.
Diesen Weg durch den braunen Fluss mit viel Industrie hätten wir uns sparen können. Laut Behörden, haben wir unwissentlich bereits in Rio de Janeiro ausklariert. Auch gut, das Prozedere in Brasilen mit der endlosen Bürokratie hat ein Ende.
Die Marina von Rio Grande ist sehr schön. Nur der äußerste Steg ist der Einzige mit genügend Tiefgang.
Bei der langen Ausfahrt von 10nm überhitzte der Motor. Wir ankern in mitten des Fahrwassers auf 10m. Im Motor gibt es im Expansionsgefäss kein Kühlwasser mehr, die Suche kann losgehen.
Es ist wieder der Oel Wärmetauscher welcher defekt ist und über den defekten Kühlschlauch ist das Kühlwasser ausgelaufen. Nach dem abdichten des Kühlschlauchs, befüllen wir den Motor mit 15l Leitungswasser. Wir verschieben auf die Seite des Kanals und Ankern für die Nacht.
Es sind noch 400nm bis Buenos Aires, die ersten 2 Tage konnten wir gut segeln. Die riesige Bucht von Buenos Aires verfügt über sehr seichte Gewässer und diese sind für nicht Berufschifffahrt nur neben den Seestraßen zu erreichen. Wieder einmal kommen wir bei Nacht in Buenos Aires an. Die Seestraßen dahin werden immer schmaler und ein Wind von 35kn und die hohen steilen Wellen nehmen zu. Auch müssen wir die enge Fahrrinne mit grossen Fischerbooten teilen. Wir werden manchmal mit den hohen Wellen von einer Seite der Fahrrinne auf die andere versetzt. Um 01:00 treffen wir im Vorhafen ein und per Funk öffnet die Marina Argentino die Tore. Endlich fest an 4 Pfosten, die Anspannung weicht und das Bett ruft….
Wieder Mal Behörden und einmal Einklarieren, es muss die Reihenfolge der Behörden eingehalten werden. Am besten bucht man ein Taxi für eine Stunde (€23).
Check-in and Check-out
- Migration, Inmigración (Terminal 2)
Av. Pres. Ramón S. Castillo 13,
C1104 Cdad. Autónoma de Buenos Aires, Argentinien - Buguebus, Aduana (Customs)
Av. Antártida Argentina 821
C1104 AAH, Cdad. Autónoma de Buenos Aires, Argentinien - Prefecture (Coast Guard)
Lift to the 2nd floor, left
Prefectura Naval Argentina
C1104 Cdad. Autónoma de Buenos Aires, Argentinien
Absolut der letzte Tag waren Pedro und Marcella in Buenos Aires anwesend und Pedro zeigte uns alle Sehenswürdigkeiten von Buenos Aires. Danach waren wir zum einem genialen Grillevent im seinem Yachtclub eingeladen. Verrückt wie genial das argentinische Fleisch und Zubereitung waren. Was gibt es Schöneres mit guten Freunden und in schöner Umgebung zu genießen.
Auch konnten wir Leonardo welchen wir in Salvador kennengelernt haben treffen. Mit seiner Frau haben wir im Restaurant des Yachtclub Argentino fantastisch gegessen.
Der Yachtclub Argentino ist ein bisschen in die Jahre gekommen. Keinerlei Unterlagen haben wir bekommen und 2 Tage vor Abflug wollten wir einen Vertrag. (Bestätigung Einreise Zoll)
Der Yachtclub erlaubt keinen Aufenthalt ohne die Eigner. Daher mussten wir eine neue Marina suchen, gleich um die Ecke gibt es den Yachtclub Madera.
Diese erlaubt den Aufenthalt ohne Besatzung.
Zuhause konnte ich direkt am ersten Tag den
Barograph, die Hydraulikpumpen und das AIS zur Reparatur einsenden.
Die Dynawatt 230V/5kw Anlage (Regler, Generator) habe ich bei Sterki vorbeigebracht.
Seit 2009 sind es schon drei Anlagen welche versagt haben.
Die Reaktionen vom Support von Sterki waren verheerend, wollen diese mir keine
Garantie für ½ jährigen Regler gewähren.
Ich kann die Argumente nicht nachvollziehen, nach einer Produkte Nutzung von
über
15 Jahren und Ausgaben von CHF 13’000.
Diese Anlagen werden ja vor allem in Feuerwehr Fahrzeugen verbaut. Mit dem
Gebrauch in salziger Umgebung zeigen sich eindeutig Qualität Probleme.
Mit TAP Airways Flug nach Salvador im Oktober 2025 wurde uns verweigert den Victron Multiplus II 12/5000 mit zu nehmen.
Ein halbes Jahr später ist nun das Packet mit Fedex in der Roaring Forties Marina Chile angekommen.
Mit Maurus haben wir mit super Wetter und Schnee eine geniale Skitour in Grindelwald gemacht und am Abend gab es auch ein geniales Fondue.
Jetzt folgt eine sehr interessante Strecke, durch Patagonien nach Ushuaia.
Aktuell ist in Patagonien Herbst und die Tage werden kürzer. Alle 6 Tage kommt eine Kaltfront von Westen, dann sollte man in Deckung gehen.
